Stadt – Stille – Wir

Wir treten aus einem Lokal. Spät. Und es herrscht einfach NUR Stille. Mitten in der Nacht in einer Stadt. Kein Auto, kein anderer Mensch, Kein Radfahrer. Kein Hund – vielleicht nicht einmal eine unsichtbare Elefantendame?

Ein Moment der absoluten Stille. Etwas so Seltenes und deshalb wohl Wunderbares.

Und darin 2 Menschen. Ein Mann und eine Frau.

Und diese Stille umfängt sie für diesen Moment. Weich, warm, liebevoll. Vielleicht ist in ihr auch ein Hauch Traurigkeit. Als würde sie – die Stille – wissen, dass es gleich wieder vorbei ist. Diese Begegnung. Der Abend. Sie selbst.

Und doch. In ihr ist auch die Ewigkeit. Und dieser Frieden.

Und sie ist es wert, ihr den Hof zu machen, den Raum zu geben. Den Vortritt zu lassen. Und sie sehr aufmerksam zu suchen, bereit zu sein für sie, falls sie plötzlich da ist.

Was es dafür braucht . . . vielleicht mehr hinhören. 

Auf Dich. Auf Mich. Den Moment. Die Nacht. Es.

Auf alles „dazwischen“ hören. Zwischen Dir und Mir. Mir und Mir. Mir und . . .

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