ganz hinein

Bist Du schon jemals in etwas hinein gezogen worden? So sehr angezogen, dass es nur diesen einen Weg gibt – den GANZ HINEIN . Bücher, Menschen, Ideen . .

Mir ist es vor ein paar Tagen passiert. Mich hat eine Landschaft zuerst angezogen und dann eingesogen. Die Landschaft . . . vielleicht noch mehr die Energie, die dort manchmal herrscht. Oder ist es der See? Der schwarze See, der wie ein schwarzes Loch voller Kraft alles anzieht. Absorbiert? Nein, ich habe mich nicht in diesem Etwas verloren. Ich wurde Teil davon und dadurch mehr ich. Schwer zu verstehen. . . o.k.

Vielleicht lässt es sich so besser beschreiben . . . dieses ES ist eine Waschmaschine. Sie filtert alles Überflüssige aus – spült es davon. Was bleibt ist das, was diesem Es, dieser Energie entspricht . . . Teil davon ist. Und dieser Teil wird mit – nein keinem Feinspüler! – viel mehr mit „Stärke“ bearbeitet.

Wie es sich anfühlt. Anfangs unheimlich. Du denkst Dir, was passiert hier? Und dein Kopf, das Denken braucht dann auch bald die klare Anweisung, dass er hier nicht das Sagen hat. Hier nicht entscheidet. Lässt Du das Denken entscheiden, wird es Dir sagen, dass Du dir das alles einbildest. Hier nichts Besonderes ist und Dir den Rat geben: Vergiss es! Damit wärst Du ausgestiegen, bevor Du eingestiegen bist. Ewig schade. Ehrlich.

Besser, Du überlässt Deinem Spüren, Deiner Intuition, Deinem Herzen das Kommando. Oder einfach ihr – SHE the elephant. SHE bringt dich zielsicher an so einen Ort, in so eine Situation.

Dann steigst Du ein, in dieses Etwas das größer ist als Du, größer und älter. So viel älter.

Und Du spürst – nicht mit dem „normalen“ Spüren, mit dem dir klar ist, dass es kalt ist oder dass hier schlechte Stimmung herrscht . . . nein, Du nimmst mit jeder Körperzelle wahr, wie besonders es hier ist. Besonders klar, besonders echt. Als hätte jemand die Essenz aus allem heraus gefiltert und damit diese Situation erschaffen.

Vielleicht ist es auch eine Art Reinigungsritual der Natur, in das ich da geraten bin . . . am Ende des Sommers, wenn alle Gäste weg sind, der Strand wieder dem Wald und den Bergen gehört. Und der See sich selbst. Und ich durfte Teil haben. Teil sein. In diesem besonderen Moment, der mich mit dem Gefühl und der Gewissheit entlassen hat, dass ein Teil von mir, hier zuhause ist. Der Teil, der alt ist wie die Berge, tief wie der See und zeitlos wie der Wind. Der Teil, der ewig ist.

 

P.S. Wann immer Dich etwas so sehr anzieht, gib Deinem Verstand eine Auszeit und lasss Dich ein. Und du begegnest vielleicht Deiner zeitlosen Essenz. Deinem Selbst, das mit allem verbunden ist.

P.P.S.  . . don´t miss it.

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