Jetzt.

Wenn der Kopf die ganze Zeit über etwas tut. Das Gehirn. Das Denken immer denkt . . nachdenkt . . über das was kommen wird, kommen könnte, wie ich mich dann entscheiden sollte, müsste. Wie alles gekommen wäre, hätte ich das und das in meinem Leben anders, nicht oder richtig gemacht. Wie ich in Zukunft meine Wohnung bezahlen soll, wie das Studium meiner Tochter finanzieren können werde . . und ob es doch noch einen Partner für mich gibt – und will ich den dann überhaupt . . .

Du verstehst den Zustand? Du kennst ihn? Nun, wer nicht.

In so einem Zustand bin ich heute mit meinem Hund Spazieren gegangen. Dank sei der Hündin! Ohne Hund geht man in so einem Zustand nicht Spazieren. Also ich nicht. Ich schaue fern . . es ist keine Lösung, aber es stoppt das Denken in mir. Scheinbar. Für eine Weile.

In diesem Zustand nehme ich auch nichts wirklich wahr . . nicht einmal SHE.

Doch irgendwann war mein Hund weg und wie ich in weiterer Folge bemerkte, auch SHE. Ich bemerke oft eher die Abwesenheit von etwas oder jemandem, denn die Anwesenheit. Tja.

Wie auch immer, ich habe es dann tatsächlich bemerkt – und somit wurde mir auch bewußt, was ich da eigentlich die ganze Zeit tue. Ich drehe mich in meinem Kopf. Ohne Ende, ohne Lösung. Stolpere von einem ins andere „Gedenke“.

Was tun?

Als erstes habe ich mich auf die nächste Bank gesetzt uns gewartet. Auf meinen Hund, dem ich natürlich auch gerufen habe . . und da fiel mir das Vogelgezwitscher auf. Und ich hörte zu. Einfach nur zu. Dachte dann, dass die einfach nur Zwitschern, die Vögel. Und dass es schön ist. Dann ein Geistesblitz – oder viel mehr ein  Herzensblitz! – die sind im Jetzt.

Und mein Herz meinte: das ist das Einzige, was Du wirklich hast: das Jetzt.  Ich habe das Gefühl, das Denken kennt das Jetzt nicht. Das Herz ganz sicher, und der Körper auch.

Und dann war auch mein Hund wieder da und SHE. Und sie haben beide gelächelt . .

Ja, manchmal reichen nicht einmal eine weise Elefantendame und eine geduldige Hündin, um mir verstehen zu helfen, worum es geht, was hilft. Dann braucht es Vögel.

P.S. Geh raus und hör den Vögeln zu 😉

P.P.S. und zum Schluss ein guter Gedanke: was wenn SHE und meine Hündin zig Verbündete haben, wie die Vögel, das Einhorn, den Wind, den See, die Musik, deine Kinder . . . um uns beim Verstehen zu helfen?

 

 

 

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