Unerwartet

Heute bin ich mit meinem Hund spazieren gegangen. Im Schnee. Bei Sonne. Und Kälte.

Und plötzlich waren wir nicht mehr zu zweit – der Hund  und ich – sondern zu dritt. Ein Elefant ging mit. Genau genommen eine Elefantenkuh. Wie das klingt – Elefantenkuh . .

Das wird ihr nicht gerecht. Ich werde sie SIE nennen.

Oder besser – SHE. SHE the elephant. SIE ist alt wie die Welt und weise. SIE ist die Liebe. Die Große, die alles tragende. Was immer das bedeutet.

SIE meint das werde ich im Laufe der Zeit schon verstehen.

Es ist ein gutes Gefühl eine Elefantin bei sich zu haben. Ihre Nähe zu spüren, diese ganz tiefen Geräusche zu hören, der Klang wenn sie im Schnee auftritt. Erstaunlich wie leise so ein großes Tier ist. Und sie ist auf der ganzen Welt zuhause. Und darüber hinaus . . spricht man im All Englisch?

Nein, wahrscheinlich ist dort das vorherrschende Verständigungsmittel die Stille. Egal, SIE spricht auch Englisch. Und SHE THE ELEPHANT passt zu ihr.

Es ist schon auch verwirrend plötzlich mit IHR unterwegs zu sein. Ich stelle mir vor, wie SIE das nächste mal mit ins Café kommt und sich neben mich setzt. Nein natürlich nicht auf einen Stuhl . . ich weiss, es wird trotzdem ein bisschen eng werden. Egal, ich freue mich darauf.

Gut, dass SIE jetzt da ist.

P.S.  Meine Hündin hat mit IHR kein Problem. Im Gegenteil, die zwei kennen sich seit langem. Woher sich eine steirische Rauhhaarbracke  aus St. Gallen in der Steiermark und eine Elefantin  – ihrer Größe nach zu schließen aus Afrika – kennen können?

Natürlich nicht von dieser Welt.

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