Ich habe eben die letzten beiden Beiträge gelesen, und erinnerte mich wieder, an den Tiger und die Vernunft-Schnee-Wand, die SHE dann verwandelte . . . Ich liege mit einem Hexenschuss im Bett und möchte mich ein Stück weit bei meiner Vernunft entschuldigen. So wie ich das momentan wahrnehme, arbeitet sie – ein Teil meines Denkens – sehr gut mit meinem Körper und meiner Seele zusammen. Quasi hinter meinem Rücken, um mir innerhalb einer Sekunde extreme Rückenschmerzen zu verursachen, die wie ein massives Stoppschild wirken.
Ein Stoppschild, dass ich wohl in den letzen Wochen x-Mal „überfahren“ habe. Kennst Du das? Du denkst: das geht schon. Oder du – ich – denke gar nicht und bin in einem „Mach´ Modus“, indem mein eigentliches Ich zu kurz kommt. Und damit verbunden auch alles Unsichtbare . . .
SHE ist neben mir, gemeinsam mit der Hündin. Sie sind nicht gekränkt, dass ich sie in den letzten Wochen viel zu wenig wahrgenommen habe, nein, sie kennen dieses Gefühl nicht. Sie sind JETZT. SHE meint, dass es jetzt vielleicht nicht nur um die, mit dem Stoppschild hoffentlich verbundene Ruhe geht, sondern auch um den Tiger.
„Er ist noch nicht heil“, meint SHE. Ich verstehe. Ich kümmere mich um ihn. „Ich helfe Dir“, antwortet SHE und ich kann sie annehmen, die Hilfe.
Erstaunlich, was man in einem Bett alles kann 😉