Weihnachten. Eine Antwort.

Seit Tagen denke ich darüber nach, was ich zu Weihnachten schreiben soll . . . klug, berührend und weise soll es sein. Immerhin ist Weihnachten. Nun. Mir fällt nichts ein.

SHE schweigt.

Die Hündin ignoriert nicht nur den Sturm, der wütet, sondern offensichtlich auch mich und liegt auf dem Teppich, schläft und schnarcht.

Und dann ist sie plötzlich da, die Antwort auf viele der Fragen, die sich da in mir tummeln. Sind es Fragen oder Gefühle, Zweifel . . angesichts der Welt. In dieser Antwort ist Raum für den „Raum dahinter“, in dem zwar die Fragen und Ängste nicht einfach so „erlöst“ werden, aber es kommt etwas dazu, etwas, jemand, der, die Ruhe ausstrahlt. Vielleicht nicht einmal Zuversicht. Aber etwas das sagt: Ich bin da. Ich bin bei Dir. Ich bleibe.

Und ja, es ist in Form von Musik. Bach. „Gottes Zeit ist die allerbeste Zeit“. Wer immer Gott ist und was immer Zeit ist, falls es sie gibt . . . ES ist die beste Zeit. Dem stimmt auch SHE the elephant zu, nachdem ich vielleicht etwas von der Art von Antwort verstanden habe. Es ist nicht die, die Dir recht gibt oder Dich eines Besseren belehrt oder für dumm erklärt. Nein, DIE Antwort, ist vielleicht die, die scheinbar nichts tut, und doch alles weiter macht und tiefer. Die Dir Raum gibt und Dich gleichzeitig umarmt.

Ja, sagt SHE. Und wünscht uns, dass wir uns darauf einlassen. Auf die Antwort, die das Fest der Liebe anbietet. Und auch als Sonate von Bach für Augenblicke hörbar wird.

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